Kurze Denkpause

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Lino

Ihr Lie­ben, habe zum Som­mer eine Fest­an­stel­lung ange­nom­men und neben­her auch noch ein wenig unter­rich­tet; des­halb ist hier nicht beson­ders viel gesche­hen. Sollte das auch die nächs­ten Wochen so sein, bitte ich um Ent­schul­di­gung.

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Lino

Wirag schickt heute Tim­mys (9) Hund für den »Pos­til­lon« auf Rei­sen. Und wie­der sind viele Leute viel-viel böse.

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Lino

Bild in Originalgröße anzeigenHabe für die taz einen jun­gen schwar­zen Deutsch-Amerikaner inter­viewt, der sich dem hie­si­gen Ras­sis­mus auf ganz eigene Weise stellt.

Poetry Slam Pforzheim

1Am 6. Juni 2014 fin­det im Pforz­hei­mer Kup­fer­dächle unser jähr­li­cher HIGHLANDER (»Es kann nur einen geben!«) für die deutsch­spra­chi­gen Poe­try Slam Meis­ter­schaf­ten 2014 statt, bei dem unsere/e National-Teilnehmer/in erko­ren wird. Bis­her bekannte Teilnehmer/innen und mehr Infos fin­det ihr bei Daten­krake Face­book oder auf Myslam.de.

Es haben sich 13 (!) mutige Starter/innen ange­sagt:

– Thors­ten Bruhn
– Gedeon Hesch (Kai­sers­lau­tern)
– Ste­fan Unser (Malsch)
– Mario Henn (Mann­heim)
– Mar­vin Suckut (Kon­stanz)
– Lille Mor (Kon­stanz)
– Zoey Lin­deg­ger (Kon­stanz)
– Syl­vie le Bon­heur (Mann­heim)
– Nik Sals­flau­sen (Kon­stanz)
– Bö Ni (Pforz­heim)
– Cor­ne­lia Jäni­cke (Pforz­heim)
– Chris­toph Bayer (Pforz­heim)
– Ste­pha­nie Bönisch (Pforz­heim)

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Soziale Medienmacht

Nicht schlecht, von der »Welt«. Nach­dem ich ihnen wahn­sin­nige 13 Feh­ler in einer ein­zi­gen Zei­tungs­spalte hin­über­get­wee­tet hatte, wurde der dazu­ge­hö­rige Micaela-Schäfer-Artikel in der Netz­fas­sung inzwi­schen tüch­tig durch­ge­putzt.

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Linksbums

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  • »Auch Geis­tes­ge­störte und Hyp­no­ti­sierte kön­nen Urhe­ber sein«, weiß Spie­gel Online. Glück gehabt, Akif Pirincci (alter Hyp­no­ti­sier­ter).
  • »Für die Reak­tion der Zivil­ge­sell­schaft ist nun fatal, dass Frank­reich die eigene rechts­ex­treme Ver­gan­gen­heit kaum oder nur unzu­rei­chend auf­ge­ar­bei­tet hat.« Fun­dierte Ana­lyse der poli­ti­schen Situa­tion in la France nach der Euro­pa­wahl (de Nils Mink­mar).
  • »Dank avan­cier­ter Com­pu­ter­gra­phik ste­hen jetzt Sze­nen­bil­der und Effekte zur Ver­fü­gung, die den Comic in Bewe­gung plau­si­bel machen kön­nen. Dies ein­mal gesetzt, braucht es nur noch selbst­be­wusste Schau­spie­le­rei, die sich vom irren Dekor ein­rah­men lässt.« Diet­mar Dath über den neuen X-Men-Film.
  • »New Video Game’s Second-Person Shoo­ter Mode Fea­tures Someone Just Descri­bing Game To You
  • »So wird der Ernst-Willner-Preis nicht mehr von den deutsch­spra­chi­gen Ver­la­gen gestif­tet, statt­des­sen ist die Buch­hand­lung Heyn als Stif­ter ein­ge­sprun­gen .. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis trägt nun den Titel ‘Mr. Heyn’s Ernst-Willner-Preis’. Ein Genitiv-Apostroph, der schmerzt.« Aller­dings.
  • Sehr gute Arbeit der Wiwo, die die heftig.co-Macher auf­ge­spürt hat. Nicht so gut: Es steht kein Wort von den mas­si­ven Urheberrechts-Verstößen im Arti­kel, die heftig.co begeht.
  • Schrei „Marco“ und dein iPhone ant­wor­tet „Polo“. Hierzu bitte Witze machen, in denen Neo­na­zis und »Sieg« vor­kom­men.
  • Eine Comedy-Show, in der es darum geht, die Zuschauer *nicht* zum Lachen zu brin­gen. Lei­der geil.
  • »Viel­leicht will er [Tim Ren­ner] als Kul­tur­ver­ant­wort­li­cher so einen berühm­ten Slo­gan sei­nes Chefs Klaus Wower­eit ver­ges­sen machen. Statt ‘arm, aber sexy’ hieße es dann ‘arm, aber Pipi’. Ver­zei­hung, aber diese Pointe hat Ren­ner sich selbst zuzu­schrei­ben’.« Wel­che Pointe bitte, Spie­gel online?
  • Ein Witz ohne Witz. Gar nicht mal so klasse, extra3.
  • »Was, wenn plötz­lich eine Wulst aus dem eige­nen Kör­per wächst? Und die Freun­din die­sem Etwas ein Gesicht malt?« Eine Erzäh­lung von Sven Amts­berg.
  • »Slam­mer gegen Pfar­rer.« Tiara ab, Braun­schweig; segens­rei­che Ein­ge­bung!
  • Juli Zehs Merkel-Satire ist atem­be­rau­bend. Lang­wei­lig. Als EXOT-Einsendung wäre wir sofort abge­lehnt wor­den.
  • »I Wanna Marry Harry« könnte *tat­säch­lich* eine der dümms­ten TV-Prämissen ever haben.
  • »Ein Gedicht­wett­kampf ver­bun­den mit der gan­zen schril­len Thea­tra­lik des Wrest­lings und dem hys­te­ri­schen Anfeue­rungs­ge­brüll der Zuschauer.« Lyrik­w­rest­ling halt.
  • Wun­der­bare heftig.co-Parodie. Und ich Trot­tel hab noch vor zwei Wochen dar­über dis­ku­tiert, dass man so was doch mal machen sollte.
  • »Diese Gedichte – die Bil­der schief oder gefäl­lig, die Motive nicht vari­iert, son­dern wie­der­holt – zei­gen einen Schrift­stel­ler ohne Stil.« Bin ver­blüfft, dass mir die­ser herbe (und gar nicht mal so kurze) Gernhardt-Verriss (durch Rad­datz him­self, 2002) all die Jahre ent­gan­gen ist.
  • Die neue Aus­gabe von »Das Buch als Maga­zin« ist erschie­nen. Cle­ve­res Kon­zept!
  • „Aller­dings hal­ten sie offen­kun­dig auch ihre Zuschauer für Idio­ten, denen man unun­ter­bro­chen sagen muss, dass die Idio­ten, die sie ihnen zei­gen, Idio­ten sind, weil sie sie sonst womög­lich nicht als Idio­ten erken­nen.« Autsch. Nig­ge­meier über Spie­gel TV.
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Lino

Ano­ther EXOT bites the Dru­cker­presse. In rund drei Wochen in allen Brief­käs­ten, die schlau genug waren, ein Abo abzu­schlie­ßen, oder naiv genug, am Heft mit­zu­wir­ken. Na schö­nen Dank auch.

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Linksbums

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Zum Ers­ten: hat der WDR ein Online-Tool zum Sto­ry­tel­ling ver­öf­fent­licht, das ziem­lich span­nend aus­schaut.

Der Jour­na­list Éric Fot­to­rino hat in Frank­reich die Wochen­zei­tung »Le 1″ gegrün­det, die ein wun­der­ba­res For­mat und eine tolle Gestal­tung auf­weist (und offen­sicht­lich auch Comics bringt):

Es besteht aus einem pla­kat­gro­ßen Papier­bo­gen, der drei­mal gefal­tet ein A-4-Format ergibt. So liegt das Blatt für 2,80 Euro am Kiosk und erin­nert mit sei­nen aus­ge­fal­le­nen Illus­tra­tio­nen vage an eine Studenten- oder Lieb­ha­ber­zei­tung.

Die Jungs und Mädels von Blappsta machen es jetzt mög­lich, aus einem beste­hen­den WordPress-Blog eine Standalone-App für iOS und Android zu gene­rie­ren. Und zwar (bis­lang) kos­ten­los: Cha­peau!

Katja Nicode­mus fragt nicht zu Unrecht, warum weib­li­che Film­hel­din­nen im deut­schen Kino eigent­lich immer so däm­lich sind:

Zuge­ge­ben, beim Schrei­ben die­ses Tex­tes kommt man nicht umhin, sich zwi­schen­durch wie ein klei­ner Eman­zen­dra­chen zu füh­len, der sei­nen poli­tisch kor­rek­ten Feu­era­tem auf das lustig-lockere deut­sche Komö­di­en­völk­chen und sein bes­tens unter­hal­te­nes Publi­kum bläst. Es geht hier aber nicht um die Frage des Locker- oder Unlo­ckerseins. Es geht auch nicht (oder erst in zwei­ter Linie) um Geschmacks­fra­gen. Tat­säch­lich ist die­sen Fil­men etwas Grund­le­gen­des abhan­den­ge­kom­men.

Sehr lus­tig und lie­bens­wert (wie immer) diese zwei McSweeney-Perlen.

Ralf Leon­hard emp­fiehlt in der taz die Comedy-Serie „BÖs­ter­reich“:

Trotz­dem hal­ten Deut­sche das poli­ti­sche Kaba­rett im öster­rei­chi­schen Fern­se­hen für bis­si­ger, oft poli­ti­scher und mes­sen des­sen sub­ver­si­ven Humor an der manch­mal etwas bie­der daher­kom­men­den „Heute-Show“ im ZDF.

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