Dingdong, Kiepenheuer & Witsch …

Schon klar, Kiepenheuer & Witsch, ganz leicht habters nie nicht. Ihr habt zwar begnadete Neurastheniker wie den hochlöblichen Christian Kracht an Bord. Aber halt auch Leser wie mich. Leser, die genau drei Seiten – und, notabene, die ersten drei Seiten – weit kommen und sich dann fragen, wer den Korrektor an Bord des Imperiums-Dampfers geladen hat. Keiner halt.
Sonst stünde nicht auf S. 1 und trotz stimmungsmäßig stimmiger alter Rechtschreibung „Porter Bier“ (statt richtig: „Porter-Bier“), nicht auf S. 2 „hingeflezt“ (statt richtig: „hingefläzt“); und was ihr euch auf S. 3 für ein Kommaschießen veranstaltet, ist eigentlich schon wieder einen eigenen, langweiligen Vortrag wert. Wobei man, der Fairness halber, den letzten Fall auch als angehängten Einschub durchgehen lassen kann.
Wer sich selbst überzeugen will, durchklicke einfach die untige Bilderreihe.

Also, ihr Kiwis: Nächstes Mal gerne vorm Imprimatur nochmal durchklingen. Adresse habter ja jetzt.
Euer rabulistischer Bildungsbürgerspross vom Internet: Lino.