Presse

Stand: 12/2009

Porträts/Interviews
Interview. Kehrwieder (2008)
Porträt. Fluter.de (2008)
Porträt. Wunderbar (2008)
Interview. Jetzt.de (2008)
Interview. Kulturpur (2008)
Porträt. Magazin der Aachener Zeitung (2006)
Interview. Fudder (2006)

Veranstaltungen
Lesung im Literaturhaus Darmstadt. Darmstäder Echo (2008)
Poetry Slam Hildesheim. Hildesheimer Zeitung (2008)
Prasselnder Reimregen. Pforzheimer Zeitung (2008)
Live.Poetry bei PROSANOVA. Kehrwieder (2008)
Breent. Lesung. Hildesheimer Zeitung (2008)
Landpartie 07. Lesung. Hildesheimer Zeitung (2007)
Live.Poetry in Freiburg. Alberta (2005)
Live.Poetry bei Alma* (Video, 2006)

Ausstellung
Salzen ist nicht nötig. Hildesheimer Zeitung (2007)
Laudatio zur Eröffnung der Ausstellung »Salzen ist nicht nötig, ich schwitze sehr stark«

Rezensionen
Rülps und Radikal. Financial Times (2009)
Herr M. Hamburger Morgenpost (2009)
Text, Drugs & Rock ‘n’ Roll: unplugged. Süddeutsche Zeitung
Text, Drugs & Rock ‘n’ Roll: unplugged. Starnberger SZ
Text, Drugs & Rock ‘n’ Roll: unplugged. 2x Pforzheimer Zeitung
Text, Drugs & Rock ‘n’ Roll: unplugged. Pforzheimer Kurier
Text, Drugs & Rock ‘n’ Roll: unplugged. Aachener Zeitung
Text, Drugs & Rock ‘n’ Roll: unplugged. Unimagazin Mainstream

Herausgaben
»Breent« in der Süddeutschen Zeitung
»Landpartie 07« im Poetenladen

Sonstiges
Jan Fischer: Porträt. Philete (2009)
Cartoonpreis (s.o.) Tagesschau (2008)
Schreibwerkstatt der Ponto-Stiftung. Rheinpfalz (2008)

Jean-Michel Berg in der SZ zum 16. Open Mike
Daniel Graf im Poetenladen zum 16. Open Mike
Angela Leinen via Sopranisse zum 16. Open Mike

»Kulturtagebuch« in der Süddeutschen Zeitung

Schnipsel

Auch der 1983 in Pforzheim geborene und vielfach ausgezeichnete Autor („Titanic“, „Pardon“), Literaturkritiker und Cartoonist („Welt online“) Lino Wirag stellt in seinen Texten oft Bezüge zum Feld der Leibesertüchtigung her. Er bevorzugt das literarische Kurzpass-Spiel und erweist sich stellenweise als Xaver Unsinn der gehobenen Sportpoesie. Besonders überzeugen kann „Das Heinrich Lübke Sonett“, in welchem dessen ungenügende Leistungen im Bereich der Schwerathletik treffend aufgespießt werden. Als Kugelstoßer blamiert sich der spätere Bundespräsident bis auf die Knochen: „Als Student stieß er insuffizient“.
(Die Darmstädter Echo über Alex Dreppec und Lino Wirag)

Dann löst Bruder Lino ab, der an diesem Abend außer Konkurrenz antritt und das Poesie-Büfett mit einem Text eröffnet. Linos wärmende Wortsalven suchen das Eis zu brechen – und gleichermaßen Zuhörer-Herzen zu erwärmen für das, was folgt: Der eigentliche Wettbewerb, in dem vier Kontrahenten, Gelegenheit haben, selbst verfasste Texte vorzutragen.
(Die Pforzheimer Zeitung über den Pforzheimer Poetry Slam)

Das wird noch einmal von der abschließenden Geschichte getoppt. Lino Wirag hat das letzte Kapitel und den Untergang von Breent geschrieben. Dabei gelingen ihm starke Bilder und eine kraftvolle Sprache. Da „grundiert das Meer die Träume“, und der Mann, der Hauser ist, hat „Augen aus Nikotin“.
(Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung über eine Breent-Lesung)

Lino Wirag, Jahrgang 1983 und gebürtiger Pforzheimer, überraschte mit dem sehr lebendig vorgetragenen „Wenn die Krebse kommen“, die metaphernsatte, durch mancherlei Wie-Vergleiche aufgeladene Schilderung eines Meeresufers, die ein bisschen an den „Maldoror“ von Lautréamont erinnert. Die Hauptfigur in Wirags „Dreidoppels Scheitern“ könnte direkt ein Zwillingsbruder von Oskar Mazerath in der „Blechtrommel“ sein. Der hässliche „Dreidoppel“ wird in der Röhre einer Wasserrutschbahn geboren und betrachtet die Welt aus einer Kinderperspektive – ein literarischer Kunstgriff, dem Lino Wirag durch seine Sprachvielfalt eine eigenständige Färbung zu geben versteht.
(Pforzheimer Zeitung, 06.08.07)

Lino Wirag ist ein sehr freundlicher, ein sehr netter junger Mann, der das Obszöne, das Abstoßende, das Blasphemische nicht um des Schocks willen verwendet, sondern weil er zum Achselzucken neigt, und weil es ihm grad passt. In den besten Momenten erreichen seine bizarren, warzig-picklig-schräg gestalteten Stips die an ‘Katz und Goldt’-Comics erinnernde Pointe absoluter Pointenlosigkeit.
(Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

[Z]eigt uns ganz nebenbei, wie man das geistreiche Wortspiel vom faulen Wortwitz unterscheidet. Meisterleistungen bestehen oft darin, beides zugleich in einem virtuosen lyrischen Kraftakt zu schaffen, so, wie es Lino Wirag mühelos kann: »Der Bauer schreit: ,Hurra! Hurra! / Die Kuh, sie kalbt, das Fiesta!’
(Die Welt)

Nicht zu vergessen: Lino Wirag, Initiator des Poetry Slam. Tief greift er in die Trickkiste, beweist mit ‘Wenn die Krebse kommen’, dass er das Zeug zum großen Erzähler hat. Die Gesetze großer Prosa greifen hier.
(Pforzheimer Zeitung, 09.12.06)

Und auch der aus Pforzheim stammende Lino Wirag weiß wohlfeil mit Worten zu hantieren, diese in klang- wie geheimnisvolle Beziehungn zueinander zu setzen. Wirag präsentiert sich zudem als ein Autor, der in der stilistischen Vielfalt seine Herausforderung sieht. Lyrisches aus dem humorvoll-ironischen Zyklus
»Sportspott«, servierte er ebenso wie Ausschnitte aus seinem jüngsten Werk »Unschlittplatz«, in dem Zitate Caspar Hausers auf unkoventionelle Art in modernem Stil verarbeitet hat.
(Pforzheimer Zeitung, 14.08.06)

Kolossale Reime, irrwitzige Pointen, gewagte Gedankensprünge – ja, Gehirnakrobatik in Versmaß prasselt auf den Zuschauer herein. […] Wirr oder genial? Naja, in jedem Fall künstlerisch hochwertig und überaus unterhaltsam.
(Pforzheimer Zeitung, 09.02.06)

Jungtalent Lino Wirag krönt den Poetry Slam. […] Für Jubel im Publikum sorgte dann aber der Pforzheimer Lino Wirag. Mit seinem brillanten Poem »Studieren geht über regieren« wischte er nicht nur dem Gegenteil von »Engel« eins aus, sondern spielte sich damit auch wortgewandt in die Favoritenrolle. […] Zum uneingeschränkten Liebling des Abends, zum diesjährigen King des Poetry Slam 2005, kürte die poetische Runde aber völlig zu Recht den quicklebendigen Jungstar Lino Wirag, der mit seiner Zugabe »Das ABC zum Mitdenken und -dichten« die Veranstaltung final krönte.
(Schwäbische Zeitung Weingarten)

Mit seiner neuzeitlichen Version von Max und Moritz […] hat er das Publikum zum Johlen gebracht.
(Stuttgarter Zeitung)

Schwarzer Humor und beißender Spott.
(Pforzheimer Kurier)

Mit seinen witzigen Cartoons und anzüglichen Collagen, mit seinen frechen Installationen und spitzfindigen Zeichnungen und respektlosen Gemälden verführt Wirag den Betrachter immer wieder zum spontanen Schmunzeln und zum intensiven Nachdenken.
(Pforzheimer Zeitung)

Lino Wirag überzeugt in ›China kopiert Deutschland‹ mit einer Fülle skurril-witziger Ideen.
(Pforzheimer Zeitung)

Dass Lino Wirag vom Pforzheimer Kepler-Gymnasium die U 20-Trophäe davontrug, war sicher berechtigt. Die scharfsinnige Launigkeit, mit der er in »McDonald’s nimmt Abschied« das Verscheiden des McRib besang, bescherte ihm sofort die Gunst der Zuhörer. »Sicher, Du schmecktest scheiße . . . aber statt dir darf jetzt ein Doppelcheeseburger seinen zweifach-käsekranken Charme versprühen. RIB – Rest in beef«: Damit schrieb er Fast-Food-Geschichte. Seine »kritischen Anmerkungen zur HipHop-Kultur« sicherten ihm endgültig den Titel. Der Saal brüllte vor Lachen.
(Esslinger Zeitung)

Von ihm ist eine Max-und-Moritz-Version abgedruckt, die Wilhelm Busch sicher gefallen hätte.
(Pforzheimer Kurier)

Die zwei Poeten Lino Wirag und Alex Dreppec hatten die Schule besucht und für einen Workshop geworben. Die Schüler zeigten sich derart begeistert, dass sich innerhalb von einer Woche 160 anmeldeten.
(Darmstädter Echo)