Pforzheighlander

Highlander-Juni Kopie

Wer ver­tritt die badi­sche Perle Pforz­heim im Herbst bei den deutsch­spra­chi­gen Poetry-Slam-Meisterschaften in Bie­le­feld? Das ent­schei­det sich am 27. Juni 2013 beim gro­ßen PFORZHEIGHLANDER POETRY SLAM (“Es kann nur einen geben!”) im Kup­fer­dächle. Mehr gibt’s bei Mys­lam und Face­book.

EXOT #15

UnbenanntDer nächste EXOT – jene gla­mou­röse Zeit­schrift für ero­ti­sche komi­sche Lite­ra­tur, die yours truly gestal­tet und mit­ver­wal­tet – fährt in Kürze in die Dru­cke­rei. Der satu­rierte Satyr-Verlag hat auch schon eine volu­mi­nöse Ver­lags­vor­schau gezau­bert, die Wohl und Wahn der nächs­ten Aus­gabe (Arbeits­ti­tel “Som­mer­arsch­loch”) – und das som­mer­li­che Titel­wun­der von Tim Gaedke – bes­tens abbil­det, und die hier noch mal auf­scheine (links).

Zu den Bei­trä­ge­rin­nen der kom­men­den Aus­gabe gehö­ren die Knaller-Autoren Björn Högs­dal, Tho­mas Spit­zer, Vanessa Stern, Uli Han­ne­mann, Fran­ziska Wil­helm, Ste­fan Wim­mer, Joel Laszlo, Johanna Wack, Ron Wink­ler, Til­man Birr, Jan Fischer, Phil­ipp Scharri, Johan­nes Witek, Roland von Oystern, Alex Drep­pec, Uta Her­de­mer­ten, Fritz Eckenga, Fran­cis Kirps, Anselm Neft, Vol­ker Sur­mann, Andreas Schu­ma­cher, Ella Carina Wer­ner oder yours truly; außer­dem die Baller-Illustratoren, -Car­too­nis­ten und -Comic­zeich­ner Leo Rie­gel, SiGi Bött­cher, Anna-Sophie Jür­gens, Michael Rickelt, Fer­di­nand Scholz, Robin Vehrs, Lilli Bravo, Tho­mas Glatz, Dorthe Land­schulz, Felix Bauer, Han­nes Richert, Jür­gen Mar­schal, Sebas­tian “Matrat­tel” Kurz, Corinna Chau­meny, Moritz Stet­ter oder yours truly. Ein­bli­cke ins Heft fol­gen, sobald die Redak­tion Lust dazu hat.

Rückfutter, die zweite:

PZ-DoA-Nachbericht

Und zwar aus den Hän­den der Pforz­hei­mer Zei­tung zart zum 10-jährigen Beste­hen unse­res dor­ti­gen Poe­try Slams def­tig. Man kli­cke zum Enlar­gie­ren. Und kaufe bitte auch des Sie­gers Daniel Wag­ners famo­ses Voll-Assi-Buch aus dem neu­ge­grün­de­ten Ver­lags­haus Tinx. Wer übri­gens des urs­ten Uhlands bas­hende Bal­la­den noch mal nach­le­sen möchte, tue dies aus­führ­lich unter die­sem Linke.

1. Dead-or-Alive-Slam Pforzheim

DoA-Test

Am Sa. 4. Mai 2013 sinkt die Nacht der Leben­den und der Toten über Pforz­heim nie­der: Dann heißt es näm­lich nicht nur “10 Jahre Poe­try Slam im Nord­schwarz­wald”, son­dern auch “DEAD OR ALIVE”.
Wer also schon immer mal Wie­land vs. Wag­ner, Schil­ler vs. Stein­ha­gen und andere Unsäg­lich­kei­ten erle­ben wollte, sollte schon mal den Kalen­der leucht­mar­kern (bei­spiels­weise bei Face­book oder Mys­lam). Allen ande­ren bleibt die Kraft der Ignoranz.

Rückfutter (d.h. Feedback)

Wirag und Kol­le­gen waren vier Tage auf Tou­rette (= Schrumpf­form von Tour­nee) und konn­ten zumin­dest Hrn. Bal­zer von der Hil­des­hei­mer Zei­tung über­zeu­gen, es nur gut gemeint zu haben:

Aufzeichnen

PS: Gegen Ende der ers­ten Spalte muss es natür­lich “Schah-Demo” hei­ßen. Dafür fol­gend noch mein neues Lieb­lings­bild der Her­ren Wirag, Stras­ser, Fischer y Maas (von außen nach außen). Bis in drei Jah­ren, ihr Pfeifen!

Tourette

Kim

Auf­grund der ange­spann­ten poli­ti­schen Lage an ande­ren Welt­en­den schien es an der Zeit, eine etwas ältere Erzäh­lung (ca. 2008) samt Bild­witz noch ein­mal hervorzukramen:

Kim

car_nordkoreaAn die­sem Sonn­tag­mor­gen, es war gerade mal 17.30, saß ich ver­ka­tert im Eisca­sal Mus­so­lini, und war gerade damit beschäf­tigt, mei­nem Pinocchio-Becher das linke Auge aus­zu­sto­chern – als plötz­lich ein bizar­rer Zwerg das Café betrat, der sich einen mehr­fach iso­lier­ten Dop­pel­fens­ter­rah­men vors Gesicht gebun­den hatte.

Er war für einen Zwerg unge­wöhn­lich groß, 2,23 m näm­lich, was aber nur an sei­nen Buf­falo Boots aus geräu­cher­ter Yak­vor­haut lag, und dem, was er auf dem Kopf trug: eine Tsu­na­mi­welle oder ein Wasch­bär viel­leicht. Aus denen bei genaue­rem Hin­se­hen jedoch eine Fri­sur ent­stand. Aus dem Dop­pel­fens­ter­rah­men wurde eine über­große Brille. Und aus dem bizar­ren Zwerg in summa: Kim Jong-Il.

Der Groß­teil der Gäste ergriff sofort die Flucht, nur ich war immer noch so sehr damit beschäf­tigt, Pinoc­chio auf dem Tel­ler vor mir eine Gesichts-OP zu ver­pas­sen, dass ich nicht recht­zei­tig rea­gierte. Kim zog jetzt eine kleine Tril­ler­pfeife aus der Brust­ta­sche sei­nes sozia­lis­mus­grauen Trai­nings­an­zugs und prus­tete hin­ein, wor­auf­hin der Kell­ner Benito, der das Spiel offen­sicht­lich schon kannte, einen Kin­der­hoch­sitz an mei­nen Tisch schob und den Mons­ter­gnom mit einem Schwung hin­ein­lüpfte. Mit dün­nem Stimm­chen bestellte Kim einen Fürst-Hitler-Eisbecher mit allem; plus einer Extra­por­tion Atom­schlag­sahne und einem Schuss Agent Orange. Dann lächelte er trau­rig und beschlitz­äugte mich durch die Klobrillen-Gläser sei­ner Seh­hilfe. Offen­sicht­lich wollte er ein Gespräch anknüp­fen. Ich beschloss, nicht nur den ver­ba­len First Strike zu wagen, son­dern gleich rich­tig zur Sache zu kom­men. Con­ti­nue rea­ding

Text, Drugs undsoweiter

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Froh­lo­cket! Wir lesen in Bälde mal wie­der gemein­sam und uns gegen­sei­tig die Levi­ten. Aber nur im Nor­den.
Und nur an den fol­gen­den Tagen:

Mi. 17. April 2013: Ham­burg. Kul­tur­loft Ein­klang (Lin­den­straße 21). 19.30 Uhr. 7,-/5,- €. Mehr Infos hier.
Do. 18. April 2013: Hil­des­heim: Kul­tur­fa­brik (Loretta). 20.30 Uhr (Ein­lass: 20.00 Uhr), 5,-/3,- €. Mehr Infos hier
Fr. 19. April 2013: Han­no­ver. Ate­lier KrAss UnAR­Tig (Wei­den­damm 30). ca. 20.00 Uhr. Ein­tritt ver­mut­lich frei.

Mehr Infos tür­lich auch unter www.textdrugs.de

Lieblingsfoto

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Die­ses erfreu­li­che Licht­bild aus Hän­den und Kamera von Chris­tian Bach­mann zeigt den God­fa­ther of Comic­theo­rie, Scott McCloud, wie er in Ber­lin nicht nur sein “Under­stan­ding Comics” signiert, son­dern sei­nen rech­ten Unter­arm auf drei Hefte der bach­mann­schen Klein­schrif­ten­reihe Comi­qheft stützt – dabei just auf einen Win­z­es­say von yours truly. Der sich darob sei­ner­seits berührt fühlt.